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what we do at
Lou&You

Lou&You löst Probleme rund um geschlechtsspezifische Gewalt. Innovativ, effektiv & nachhaltig. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten können wir revolutionäre digitale Angebote schaffen, die bisher verschlossene Türen für Betroffene in eine gewaltfreie und selbstbestimmte Zukunft öffnen.

Schnelle Hilfe für Betroffene von Gewalt.  

Lou&You ist ein gemeinnütziges Startup aus Berlin, das die weltweit erste digitale Assistenz für Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt entwickelt. Obwohl mittlerweile ein Großteil der Betroffenen von häuslicher und sexualisierter Gewalt online Hilfe sucht, gibt es derzeit keine Website, die alle notwendigen Informationen und Anlaufstellen zur Verfügung stellt. Dieses Problem ändern wir. Dürfen wir vorstellen: Lou, die Persona einer Vertrauensperson und hilft Betroffenen kostenlos, anonym, barrierefrei und in verschiedenen Sprachen, Hilfe zu finden.

 Lou weist Betroffenen den Weg und geht ihn mit ihnen. 

Kommt eine betroffene Person auf unsere Website,wählt sie die für sie passenden Suchkriterien aus, z. B. Wohnort, Geschlecht, ob sie selbst betroffen und ob sie minderjährig ist, wegen welcher Art von Gewalt sie Informationen sucht und ob sie sich in akuter Gefahr befindet. Innerhalb weniger Augenblicke erhält sie von Lou übersichtlich und visuell angenehm aufbereitete Informationen, die auf die persönliche Situation zugeschnitten sind. Diese reichen von medizinischen Informationen über gerichtsfeste Beweissicherung bis hin zu geeigneten Beratungsangeboten in der Nähe. Lou erklärt ihnen außerdem, wo sie gynäkologische Versorgung erhalten und geeignete Rechtsbeistände finden können. Lou&You steht den Betroffenen als Website mit Mobile Version zur Verfügung. Wer will, kann sich registrieren, um auf technische Features zuzugreifen, die eine Vielzahl von Problemen lösen: so können mithilfe der App beispielsweise persönliche To - Do Listen erstellt, Erinnerungen als Beweismittel festgehalten und direkt mit sämtlichen Unterstützungsstellen kommuniziert werden. Beweismittel wie Fotos oder Sprachaufnahmen können in eine Cloud geladen werden und ausgeklügelte Sicherheitseinstellungen ermöglichen Betroffenen, ihren Lou&You-Account vor Dritten zu verbergen. Und das ist nur der Anfang: jeden Tag arbeiten wir an weiteren smarten Tools, um Betroffenen ihre Sorgen zu nehmen.


Trotz offensichtlichem Notstand im Umgang mit Gewalt fehlt es an konkreten Maßnahmen seitens der Politik. Ein Grund dafür sind fehlende belastbare Zahlen und Daten. Veraltete Studien, Fehlinformationen bzw. -interpretationen und eine riesige Dunkelziffer führen dazu, dass Probleme in der Öffentlichkeit verkannt werden. Lou&You geht diesen Missstand an, indem wir die bei der Nutzung unserer Software entstehenden Nutzungsdaten (nicht Userdaten!) anonymisiert auswerten. Mit mehreren hunderttausend Datensätzen jährlich können Erkenntnisse generiert werden, die sowohl der Forschung als auch unserer Gesellschaft bisher unzugänglich waren – zum Beispiel über Fallzahlen, Bedürfnisse Betroffener oder Korrelationen mit anderen Faktoren. Dabei stehen die Sicherheit und der Datenschutz unserer User an allererster Stelle. Unsere quantitativen Studien werden daher in Kooperation mit führenden wissenschaftlichen Institutionen durchgeführt.In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten und Partnerorganisationen können wir gemeinsam bestehende Probleme ermitteln, sichtbar machen und schließlich aus dem Weg räumen. Außerdem wollen wir den Druck auf verantwortliche Politikerinnen und Politiker erhöhen und schnellere und nachhaltigere Veränderungen in der Gesellschaft anstoßen. 

Der Forschungsstand ist schlichtweg beschämend. Wir ändern das. 

Unsere Vision: Gewalt nachhaltig verhindern. 

Mitte 2022 wird Lou&You mit allen Features deutschlandweit verfügbar sein. Bis dahin stehen wir in regem Austausch mit unseren Partnerorganisationen und Expertinnen und Experten, um für Betroffene die bestmögliche Version von Lou entwickeln zu können. Indem wir es betroffenen Personen nicht nur ermöglichen, in akuten Notsituationen Hilfe zu finden, sondern sie darüber hinaus auch darin unterstützen, Taten anzuzeigen, soll in Zukunft durch vermehrtes Anzeigen ein Abschreckungseffekt für diese Form der Straftaten entstehen. Dadurch kann die Zahl der Gewalttaten sukzessiv und nachhaltig sinken.

Wilde Ideen brauchen visionäre Unterstützung. 


Um unsere Pläne technisch umsetzen zu können, benötigen wir die Unterstützung von Spender*innen, die unsere Vision einer gewaltfreien Zukunft mit uns teilen. Wir freuen uns über jede Spende, Kontakt zu potenzieller philanthropischer Unterstützung oder Fundraising-Ideen. Let‘s make Lou come alive!